Am 25. August 2025 hat Google ein Pilotprogramm gestartet, das die Cannabis-Branche in Kanada aufhorchen lässt. Zum ersten Mal erlaubt der Konzern Anzeigen für bestimmte, gesetzlich zugelassene Cannabisprodukte und -dienstleistungen – allerdings ausschließlich in der Google-Suche und nur für einen begrenzten Zeitraum von bis zu 20 Wochen.
Das Ziel: Google möchte Nutzerinteresse messen und prüfen, ob eine dauerhafte Öffnung seiner Werberichtlinien für Cannabis in Frage kommt.
Wer darf teilnehmen?
Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich bundesstaatlich lizenzierte Anbieter und staatliche Einrichtungen in Kanada. Damit möchte Google sicherstellen, dass nur legale und kontrollierte Player in den Genuss dieser Werbemöglichkeit kommen.
Warum ist das relevant?
Für die Branche ist das ein Novum: Bislang waren Cannabisprodukte weitgehend von Google Ads ausgeschlossen. Mit dem Pilotprogramm öffnet sich nun ein potenziell riesiger Kanal für Marketing und Reichweite – wenn auch zunächst nur testweise.

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Unser Fazit bei 420MKT:
- Noch handelt es sich um einen Testlauf, aber er zeigt, dass sich die Tür für Cannabis-Marketing über Google langsam öffnet.
- Sollte der Pilot erfolgreich sein, könnte das mittelfristig auch für andere Märkte spannende Perspektiven bieten.
- Für Unternehmen außerhalb Kanadas lohnt es sich, diese Entwicklung im Auge zu behalten – die Signale sind eindeutig: Cannabis-Werbung rückt in den Mainstream.
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Ingo Lembke ist Gründer von 420MKT und ertser Ansprechpartner in Sachen Marketing.

FAQ: Google Ads Pilotprojekt für Cannabis in Kanada
1. Wer darf am Google-Pilotprojekt teilnehmen?
Nur bundesstaatlich lizenzierte Anbieter und staatliche Einrichtungen in Kanada können teilnehmen. Private Anbieter ohne Lizenz oder Unternehmen außerhalb Kanadas sind ausgeschlossen.
2. Welche Produkte und Dienstleistungen sind erlaubt?
Es geht ausschließlich um bestimmte, gesetzlich zugelassene Cannabisprodukte oder Dienstleistungen. Google testet hier bewusst einen engen Rahmen.
3. Wo erscheinen die Anzeigen?
Die Anzeigen laufen nur in der Google-Suche – nicht im Display-Netzwerk, nicht auf YouTube und auch nicht im Shopping-Bereich.
4. Wie lange läuft das Pilotprojekt?
Der Test beginnt am 25. August 2025 und ist auf bis zu 20 Wochen angelegt. Danach entscheidet Google, ob und wie es weitergeht.
5. Bedeutet das, dass Cannabis bald überall über Google Ads beworben werden darf?
Nein, aktuell handelt es sich um einen lokalen Testlauf in Kanada. Ob andere Märkte folgen, hängt von den Ergebnissen ab.
6. Was sind Alternativen zu Google Ads für Cannabis-Unternehmen?
Da Google Ads weltweit stark eingeschränkt ist, nutzen viele Unternehmen andere Marketingkanäle:
- SEO (Suchmaschinenoptimierung): Nachhaltige Sichtbarkeit in der organischen Suche, auch ohne bezahlte Anzeigen.
- Content Marketing: Blogartikel, Interviews, Ratgeberseiten und Whitepaper.
- Social Media Marketing: Plattformen wie LinkedIn, Instagram oder TikTok – jeweils mit kreativen, nicht werblichen Ansätzen.
- E-Mail-Marketing & CRM: Direkte Kommunikation mit Kunden ohne Plattform-Abhängigkeit.
- Influencer & Community Marketing: Aufbau von Vertrauen und Reichweite über Partner mit Branchennähe.
- Native Advertising & spezialisierte Branchenportale: Anzeigen und Gastbeiträge auf Cannabis-nahen Plattformen.
7. Wie können Cannabis-Unternehmen jetzt schon profitieren?
Auch wenn Google Ads aktuell kaum verfügbar ist, lässt sich die eigene Marke durch strategische SEO, cleveres Branding und rechtssichere Marketingmaßnahmen schon heute optimal aufstellen, um bei zukünftigen Öffnungen sofort startklar zu sein.