Marketing für Cannabis-Zulieferer

SUPPLY THE DEALERS

Wer liefert, darf werben. Wer an die Branche liefert, unterliegt nicht § 6 KCanG — und darf alles tun, was euren Kunden verboten ist. Fast niemand nutzt das.

§ 6 KCanG bindet Anbauvereinigungen, Apotheken und Produktanbieter die Hände. Wer diese Unternehmen beliefert, ist davon nicht betroffen: Labortechnik, Analytik, Beleuchtung, Klima- und Anlagentechnik, Substrate, Verpackung, Software, Logistik. Für euch gilt normales B2B-Werberecht — ihr dürft Suchanzeigen schalten, Fachinhalte veröffentlichen und offensiv sichtbar sein.

Der Wettbewerb tut es meist nicht. In vielen dieser Nischen findet sich kein einziger Anbieter mit ernsthaftem Marketing. Das ist die günstigste Ausgangslage, die es gibt.

Für wen genau

  • Labor und Analytik — HPLC, GC, Feuchtebestimmung, Pestizid- und Schwermetallanalytik, akkreditierte Prüflabore
  • Beleuchtung und Klimatechnik — LED-Systeme, Entfeuchtung, Lüftung, Steuerung
  • Anlagen- und Maschinenbau — Trimmen, Trocknung, Extraktion, Abfüllung, Verpackungslinien
  • Verpackung — kindergesicherte Behältnisse, Aromaschutz, Etikettierung, Serialisierung
  • Substrate, Nährstoffe, Genetik
  • Software und Compliance — Track-and-Trace, Mitgliederverwaltung, Qualitätsmanagement, GACP/GMP-Dokumentation
  • Sicherheits- und Zutrittstechnik

Was wir für euch machen

  1. Google Ads auf Fachbegriffe, die eure Kunden tatsächlich eingeben. Kleine Suchvolumina, hohe Abschlussrelevanz, kaum Wettbewerb um den Klick.
  2. SEO auf Anwendungsfälle statt auf Produktnamen — wer nach der Aufgabe sucht, kennt euren Produktnamen noch nicht.
  3. KI-Sichtbarkeit. In genau diesen recherchegetriebenen Nischen entscheidet zunehmend die KI-Antwort, wer überhaupt in die engere Auswahl kommt. Mehr dazu.
  4. Fachinhalte, die eine Frage abschließend beantworten — Normen, Grenzwerte, Prüfverfahren, Auslegung.
  5. Website und Anfragestrecke, die aus einem Interessenten eine qualifizierte Anfrage macht statt einer anonymen PDF-Anforderung.

Warum wir und nicht irgendeine Agentur

Weil wir die Endkundenseite dieser Branche seit Jahren betreuen und wissen, unter welchen Auflagen eure Kunden arbeiten. Wir kennen die Sprache, die Zulassungsfragen und die Einkaufszyklen. Eine generische B2B-Agentur muss sich das erst erklären lassen — meist auf eure Rechnung.

Wie wir anfangen

Mit einer bezahlten Bestandsaufnahme: Wo steht ihr heute, wo stehen die drei relevanten Wettbewerber, welche Suchanfragen gibt es überhaupt und was ist davon realistisch erreichbar. Ergebnis ist ein Dokument, mit dem ihr auch ohne uns weiterarbeiten könnt.

Über die BAFA in der Regel förderfähig, ab 4.000 € Zuschuss. Den Antrag übernehmen wir.

Was wir nicht versprechen

In sehr kleinen Nischen gibt es Monate ohne nennenswerte Suchnachfrage. Wir sagen euch vorher, wenn das Volumen den Aufwand nicht trägt — dann ist Direktansprache das bessere Mittel und wir sind die Falschen.

Bestandsaufnahme anfragen

§ 6 KCanG gilt für eure Kunden — nicht für euch.

Ihr dürft Suchanzeigen schalten, Fachinhalte veröffentlichen und offensiv sichtbar sein. In den meisten dieser Nischen tut das kein einziger Wettbewerber.

Compliance-First Growth: unsere Arbeitsweise als Leistung

In regulierten Märkten scheitert Marketing selten an schlechten Ideen. Es scheitert daran, dass eine Kampagne gesperrt wird, ein Konto Strikes sammelt oder eine Formulierung eine Abmahnung auslöst. Deshalb steht bei uns die Zulässigkeitsprüfung vor der Kreation — nicht danach.

Das Verfahren dahinter haben wir aufgeschrieben und arbeiten es systematisch ab. Das vollständige Framework.

Die drei Ebenen

  1. Claim-Taxonomie mit Ampel-Matrix. Jede Aussage, die du über dein Produkt machen willst, wird vorher eingeordnet: unbedenklich, prüfpflichtig, unzulässig. Grundlage sind § 6 KCanG, das Heilmittelwerberecht und die Health-Claims-Verordnung. Ergebnis ist eine Liste, mit der auch dein Team arbeiten kann.
  2. Marketing-Architektur. Welche Botschaft läuft über welchen Kanal. Was auf der eigenen Website steht, was in Anzeigen darf, was ausschließlich in die Fachkommunikation gehört. Damit vermeidest du, dass eine zulässige Aussage im falschen Kanal zum Problem wird.
  3. Policy-Health-Monitoring. Laufende Beobachtung von Kontostatus, Ablehnungen und Richtlinienänderungen der Plattformen. Ein Strike-System eskaliert leise — wer erst beim Kontoausfall hinsieht, hat den Punkt verpasst, an dem sich das noch drehen ließ.

Warum das ein betriebswirtschaftliches Thema ist

Ein gesperrtes Werbekonto kostet nicht nur die Kampagne, sondern die Historie: Lernphase, Zielgruppendaten, Qualitätsfaktor. Der Wiederaufbau dauert Monate. Bei Zahlungsanbietern ist es dasselbe Muster — deshalb pflegen wir auch dazu eine laufend aktualisierte Übersicht.

Kategorie-Exklusivität

Wir betreuen pro Segment und Markt nur ein Unternehmen. Wer bei uns ist, konkurriert nicht mit einem anderen unserer Kunden um dieselben Suchbegriffe. Das begrenzt unser Wachstum und ist der Grund, warum wir Anfragen ablehnen — es ist aber die einzige Zusage in diesem Geschäft, die wir auch halten können.

Wo das anfängt

In der Analyse. Die werberechtliche Bestandsaufnahme ist ihr erster Teil. Zur Analyse.

Häufige Fragen

Gilt § 6 KCanG auch für uns als Zulieferer?

Nein. § 6 KCanG regelt Werbung für Cannabis und für Anbauvereinigungen. Wer Labortechnik, Beleuchtung, Anlagen, Verpackung, Substrate oder Software an diese Unternehmen verkauft, bewirbt kein Cannabis, sondern ein Investitionsgut. Für euch gilt normales B2B-Werberecht.

Sperrt Google unsere Anzeigen trotzdem?

Das passiert, wenn Anzeigentexte und Zielseite wie Endkundenwerbung für Cannabis aussehen. Vermeidbar durch saubere Trennung: technische Sprache, B2B-Zielseite, keine Produktabbildungen von Blüten. Wir richten Konten so ein, dass sie diese Prüfung bestehen.

Wie groß ist die Nachfrage in so einer Nische überhaupt?

Kleiner als im Endkundenmarkt, aber mit deutlich höherem Auftragswert. Eine Extraktionsanlage oder ein akkreditiertes Prüflabor rechnet sich bereits ab wenigen Anfragen im Jahr. Wir beziffern das Suchvolumen in der Analyse, bevor irgendetwas gebucht wird.

Was kostet der Einstieg?

Am Anfang steht die Analyse für 4.000 € — über die BAFA in der Regel förderfähig. Danach entscheidest du auf Basis von Zahlen, nicht auf Basis eines Angebots.

Arbeitet ihr auch für Wettbewerber in derselben Nische?

Nein. Pro Nische und Region arbeiten wir für einen Anbieter. Das steht im Vertrag.

Noch nicht sicher, ob sich das lohnt? Der Sofort-Check zeigt dir in zwei Minuten, wo bei euch die teuren Punkte liegen. Ohne Formular, ohne E-Mail-Abfrage.

Über die BAFA in der Regel förderfähig

Der Zuschuss beginnt bei 4.000 € — genau dem Preis der Analyse. Den Antrag übernehmen wir. Wichtig: Er muss vor der Beauftragung gestellt sein.

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